FAQ – S/R-Datenlogger
S/Rxxxx Datenlogger
Wie wird der Datenlogger mit dem PC verbunden?
Der Datenlogger kommuniziert mit dem PC über einen Infrarot-Adapter. Dieser kann an einen seriellen COM-Port (Typ „COM-Adapter"), einen USB-Port (Typ „USB-Adapter") oder ein lokales Ethernet-Netzwerk (Typ „LAN-Adapter") angeschlossen werden. Die verwendete IR-Kommunikation ist nicht mit dem IrDA-Infrarotport älterer Laptops kompatibel.
Wie lang ist das Kommunikationskabel?
Kommunikationsadapter für COM- oder USB-Port haben eine Kabellänge von 1,8 m. Beim COM-Interface kann das Kabel über ein serielles Verlängerungskabel auf maximal 15 m verlängert werden; das USB-Kabel ist nicht verlängerbar.
Ich muss das Kabel des COM-Adapters verlängern. Wie ist der Stecker belegt?
Falls das handelsübliche serielle Verlängerungskabel nicht verwendet werden kann, ist die Anfertigung eines eigenen Kabels möglich: – Die Gesamtkabellänge (einschließlich COM-Adapter) darf 15 m nicht überschreiten – 4-adriges abgeschirmtes Kabel verwenden – CANON-9-Buchse/Stecker 1:1 verbinden, dabei nur die Pins 2, 3, 4, 5, 7 anschließen (Schirmung an Pin 5 anschließen)
Welche Aufzeichnungsintervalle können am Datenlogger eingestellt werden?
Mögliche Aufzeichnungsintervalle: 10, 20, 30 Sek., 1, 2, 3, 4, 5, 10, 15, 20, 30 Min., 1, 2, 3, 4, 6, 8, 12, 24 Std.
Kann der Spannungseingang des S50x1 beide Polaritäten messen?
Nein. Die Datenlogger S50x1 sind primär zur Aufzeichnung des Standard-Spannungssignals von 0 bis 5 V eines Sensors vorgesehen; dieses Signal hat in der Regel nur eine Polarität.
Welchen Anzeigebereich hat das LCD-Display für die Messgröße der Datenlogger S50x1 und S60x1?
Die Geräte S60x1 und S50x1 können das in eine Messgröße umgerechnete Eingangssignal sowohl in der auf den PC heruntergeladenen Liste als auch auf dem Display anzeigen. Die Umrechnung kann ausschließlich linear erfolgen. Anzeigebereich des Displays:
Display: Zeile 1 (1. Kanal) / Zeile 2 (2. Kanal)
Größte positive Zahl: 19999 / 9999
Kleinste positive Zahl: 0,001 / 0,001
Größte negative Zahl: -999 / -9999
Kleinste negative Zahl: -0,01 / -0,001
Liegt der Messwert außerhalb des darstellbaren Bereichs, zeigt die entsprechende Zeile „----". Die Anzahl der Dezimalstellen ist nach der Justierung fest eingestellt (kein Automatikmodus möglich) und kann im Bereich 0–3 Dezimalstellen (pro Kanal) festgelegt werden.
COMMETERS C/Dxxxx:
Neuere Laptops verfügen nicht über einen seriellen COM-Port. Gibt es eine alternative Anschlussmöglichkeit für Commeters Dxxxx?
Als Lösung bieten wir den MP006 „RS232/USB-Konverter für die Kommunikation über den USB-Port des Computers" an. Dieser wird zwischen den USB-Port des PCs und das Kommunikationskabel zum Commeter geschaltet. Nach Installation des mitgelieferten Treibers wird im PC ein virtueller serieller Port erstellt, über den die Kommunikationssoftware mit dem Gerät kommuniziert.
Nach dem Batteriewechsel funktioniert das Gerät nicht – das Display ist aus und das Gerät lässt sich mit dem Ein-/Ausschalter nicht einschalten.
Das Gerät ist wahrscheinlich durch die zu niedrige Spannung der alten Batterie blockiert. Trennen Sie die Batterie erneut und lassen Sie das Gerät ca. 30 Minuten ohne Stromversorgung. Schließen Sie dann die Batterie wieder an – das Gerät sollte normal starten. Dieses Problem tritt nicht auf, wenn beim Batteriewechsel folgende Vorgehensweise eingehalten wird (auch im Handbuch beschrieben): Sobald das Display den Niedrigbatterie-Indikator anzeigt (blinkendes BAT), sollte die Batterie so bald wie möglich gewechselt werden. Das Gerät ist vor dem Batteriewechsel stets auszuschalten (!). Anschließend die alte Batterie entnehmen und die neue einlegen. Der gesamte Wechselvorgang sollte 1 Minute nicht überschreiten, um eine Zeitrückstellung am Gerät zu vermeiden. Das Problem mit dem blockierten Gerät tritt nur auf, wenn die Batterie vollständig entladen wurde – trotz mehrwöchiger Niedrigbatterienanzeige auf dem Display oder bei einem Batteriewechsel während des Einschaltzustands.
Ich habe ein zweikanaliges Thermoelement-Thermometer C/D0321. Beim Anschließen einer zweiten Sonde beeinflusst diese die Messung der ersten Sonde und umgekehrt. Wie ist das möglich?
Beide angeschlossenen Thermoelementsonden können elektrisch miteinander verbunden sein. Bei aktuellen Sonden mit Metallmantel sind die Thermoelementdrähte nicht vom Metallgehäuse isoliert. Bei Messungen in elektrisch leitfähigen Umgebungen (Metallkonstruktionen, bestimmte Flüssigkeiten usw.) kann der gleichzeitige Einsatz zweier solcher Sonden zu Messverzerrungen führen.
